Clemens Meyer über Pferdewetten
10. April 2011 - 17:07 UhrEr war im Monarch am Kotti zur Lesung. Ich war da. Der großartige Clemens Meyer über seine Leidenschaft, desaströse Wetterlebnisse und seine Wettbilanz. In Bestform:
Lieblingstanzlied jetzt mit Official Video
18. März 2011 - 23:13 Uhrvia @stylespion
Steinreich.
29. November 2010 - 19:28 UhrIch weiß nicht, warum mir das ausgerechnet jetzt einfällt. Wahrscheinlich weil der letzte Teil der Steuererklärung ansteht und bald Weihnachten ist. Jedenfalls war ich beim Designmai. Ja, im Mai schon. Eben. Da gibt es ja jede Menge Quatsch und auch vernüftiges Design oder ähnliches. Und ich mit meiner Schulfreundin dort, hauptsächlich weil der Vater ihrer Kinder dort ausstellt. Ich schlendere da also lang und schüttele meistens den Kopf über Stühle, die die Welt nicht braucht. Oder Kaffeebecher. Naja, so schlimm war das auch nicht. Ein Ding von vielen fand ich aber richtig gut. “Guck mal, ne Spardose aus Beton.” (Ich mag Beton.) Dass die nun ausgerechnet vom Vater ihrer Kinder war, hätte ich vorher wissen können. Schönes Ding jedenfalls. Und der Name so typisch Leipzig, dass ich gar nicht weiß, was mir besser gefällt.
Warum Twitter? Teil 2.
17. Oktober 2010 - 08:54 Uhr“Man hat vor allem gelernt … wie wichtig jedes einzelne Wort in einem Satz ist.”
<- Clemens Meyer über sein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.
Israel am Mittelmeer
13. Oktober 2010 - 15:16 UhrAm Strand schaut man aufs Meer. An den Stränden von Tel Aviv geht der Blick Richtung Sonnenuntergang, nach Westen. Es gibt Sonnenliegen und Schattenspender, Bars, Jogger, Bücherwürmer, Pärchen, Surfer, Parties, Yogaübungen, Kinder. Die Israelis spielen ihren Nationalsport Matkot und wenn man sich noch nicht daran gewöhnt hat, sind die Schlaggeräusche das einzig Störende. Alles ist leicht. Man schaut aufs Mittelmeer und vergisst, wer wen dort hinein werfen will. Das restliche Land, die Konflikte, die Grenzen, die Pälestinenser, die Siedler liegen hinter einem. Das Meer lässt immer ein bisschen das zurück rücken, was hinter einem ist. Und wer dreht sich schon um, wenn er am Meer steht?
Wenn du nicht da bist.
29. September 2010 - 11:23 UhrDer Briefkasten ist noch voll und die Wohnungstür verschlossen. Ich ziehe meine Schuhe dort aus, wo ich angekommen bin. Lese deine Tweets. Lese mehr. Esse nichts außer Katzenkinder. Ich surfe bis ich über die Uhrzeit erschrecke. Gehe noch nicht ins Bett. Lasse meine Augenlieder nicht zufallen, weil mich niemand wecken würde. Dafür lasse ich meine Klamotten irgendwo fallen, da ich kein schlechtes Vorbild sein kann. Ich vertage die Dusche und brauche totzdem länger im Bad. Auf dem Tisch neben dem Bett stehen plötzlich drei Cremes, die ich auch großzügig im Gesicht verteile. Ich möchte dir einen neuen Hip Hop Track vorspielen, den du schon kennen wirst. Stelle noch schnell das Bett um, weil ich es kann und bevor es morgen zu spät dafür ist. Mache mir noch einen Tee – wegen der geputzten Zähne natürlich ohne Zucker. Stolpere im Schlafzimmer über Schuhe. Vergesse beinahe, den BH auszuziehen. Kann mich unter zwei Decken vergraben und trotzdem ist es kälter. Höre die Wohnung und die Stadt und wünsche dir eine gute Nacht.
Lesen.
26. September 2010 - 18:21 UhrIch blogge selten, aber wenn dann wichtig: Dieses wundervolle Buch unbedingt lesen und verschenken. Ich glaube, ich kann wieder ein bisschen besser anhalten, wahrnehmen, leise und bei mir sein. Und bei den anderen.










