Kategorie: schriftstück


Als wir träumten

18. Februar 2015 - 19:37 Uhr

Wir tanzten. In Hallen, in die unsere Eltern ihr Leben lang zur Arbeit gegangen sind. Und wir haben Regeln gebrochen. Die, die nicht mehr galten und die, die noch nicht da waren.

Eines meiner Lieblingsbücher wurde verfilmt und ich bin sehr gespannt. Mit der Berlinale hat es nicht geklappt, aber am 26. Februar gehe ich ins Kino.

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Warum Twitter? Teil 3.

9. Juli 2014 - 00:09 Uhr

Was wäre so ein Fußballabend ohne Twitter?

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Berlin-Usedom-Radweg.

18. Juli 2013 - 19:23 Uhr

Schon in der Stadt verfahren. Kirschen vom Baum pflücken. Frisches Kiefernholz riechen. Erdbeereisbecher. Abendessen am See. Den Steg an Schwäne verlieren. Vom Donner über dem Kopf wach werden. Vom Fuchs das Frühstück aus dem Vorzelt klauen lassen. Auf einsamen Straßen gegen einsame Mülltonnen fahren. Kaputtlachen. Grashalme kauen. Apfelsaft trinken aus Flaschen ohne Etiketten. Lustige Pferdelippen füttern. Gulaschsuppe im geschlossenen Lokal. Abends nackt im See baden. Lagerfeuer aus feuchtem Holz zaubern. Morgens nackt im See baden. Erdbeerschnitten finden. Sich von einer erfahrenden Frau zur Knacker zum Mitnehmen überreden lassen. Johannisbeeren aus dem Fahrradkorb naschen. Johannisbeeren über die Promenade einer brandenburgischen Kleinstadt verteilen und große Aufmerksamkeit verursachen. Farbe bekommen. Wein unter einer Linde trinken. Lindenblüten riechen. Im Heu schlafen. Beim ersten Kontakt mit der vorpommerschen Herzlichkeit weiche Knie bekommen. Einen Fährmann anrufen. Gummibärchen geschenkt bekommen. Einen versteckten Zeltplatz suchen. Im Kornfeld schlafen. Erdbeerbowle. Fischbrötchen. Vodka am Strand. Neben den Dünen schlafen. Das Meer rauschen hören. Geburtstagskuchen auf dem Zeltplatz verschlingen. Den Duft von Hagebuttenblüten wiederentdecken. Freundschaft.


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Ruppiner Landliebe.

16. Juni 2013 - 17:31 Uhr

Er steckt ihr Knupperkirschen in den Mund. Rechts und links fliegen die Kerne durch die runtergelassenen Fenster. Bis auf einen. Auf der Rückfahrt läuft “Get lucky”. Ganz laut.

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Gelesen.

26. Mai 2013 - 13:15 Uhr

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Warum Twitter? Teil 2.

17. Oktober 2010 - 08:54 Uhr

“Man hat vor allem gelernt … wie wichtig jedes einzelne Wort in einem Satz ist.”

<- Clemens Meyer über sein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

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Israel am Mittelmeer

13. Oktober 2010 - 15:16 Uhr

Am Strand schaut man aufs Meer. An den Stränden von Tel Aviv geht der Blick Richtung Sonnenuntergang, nach Westen. Es gibt Sonnenliegen und Schattenspender, Bars, Jogger, Bücherwürmer, Pärchen, Surfer, Parties, Yogaübungen, Kinder. Die Israelis spielen ihren Nationalsport Matkot und wenn man sich noch nicht daran gewöhnt hat, sind die Schlaggeräusche das einzig Störende. Alles ist leicht. Man schaut aufs Mittelmeer und vergisst, wer wen dort hinein werfen will. Das restliche Land, die Konflikte, die Grenzen, die Pälestinenser, die Siedler liegen hinter einem. Das Meer lässt immer ein bisschen das zurück rücken, was hinter einem ist. Und wer dreht sich schon um, wenn er am Meer steht?

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Wenn du nicht da bist.

29. September 2010 - 11:23 Uhr

Der Briefkasten ist noch voll und die Wohnungstür verschlossen. Ich ziehe meine Schuhe dort aus, wo ich angekommen bin. Lese deine Tweets. Lese mehr. Esse nichts außer Katzenkinder. Ich surfe bis ich über die Uhrzeit erschrecke. Gehe noch nicht ins Bett. Lasse meine Augenlieder nicht zufallen, weil mich niemand wecken würde. Dafür lasse ich meine Klamotten irgendwo fallen, da ich kein schlechtes Vorbild sein kann. Ich vertage die Dusche und brauche totzdem länger im Bad. Auf dem Tisch neben dem Bett stehen plötzlich drei Cremes, die ich auch großzügig im Gesicht verteile. Ich möchte dir einen neuen Hip Hop Track vorspielen, den du schon kennen wirst. Stelle noch schnell das Bett um, weil ich es kann und bevor es morgen zu spät dafür ist. Mache mir noch einen Tee – wegen der geputzten Zähne natürlich ohne Zucker. Stolpere im Schlafzimmer über Schuhe. Vergesse beinahe, den BH auszuziehen. Kann mich unter zwei Decken vergraben und trotzdem ist es kälter. Höre die Wohnung und die Stadt und wünsche dir eine gute Nacht.

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Lesen.

26. September 2010 - 18:21 Uhr

Ich blogge selten, aber wenn dann wichtig: Dieses wundervolle Buch unbedingt lesen und verschenken. Ich glaube, ich kann wieder ein bisschen besser anhalten, wahrnehmen, leise und bei mir sein. Und bei den anderen.

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Warum Twitter? Teil 1.

6. Juli 2010 - 13:27 Uhr

Weil es das Leben lustiger macht.
Zum Beispiel Fussballspiele.
Hier #ger #ser:

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